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PVS/Know-how

Ob es um die richtige Ansetzung von Ziffern oder die Abklärung häufig vergessener Leistungen geht, Hinweise zur veränderten steuerlichen Rahmenbedingungen, Informationen zur Praxisfinanzierung und weitere Hintergrundfakten zu finanziellen Fragen. Unser Expertenteam hat Ihnen wertvolle Tipps und Tricks zusammengestellt.

Unzulässige Prämien für niedergelassene Ärzte

In der Presse wurden Zahlungen von Krankenhäusern an niedergelassene Ärzte als Prämienzahlungen für die Einweisung von Patienten in diese Krankenhäuser zur stationären Behandlung verurteilt. Dabei stellt die Zahlung von Prämien für nicht erbrachte Leistungen ein Berufsvergehen dar und kann von der Bundesärztekammer geahndet werden.

>> Dokument 450

Notarzt muss vom schlimmsten Fall ausgehen

Laut Urteil des Landgerichtes Potsdam vom 25.8.09 hat sich ein Arzt der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen schuldig gemacht. Durch eine unklare Diagnose und unterlassene Einweisung einer Patientin ist vorzeitig ihr Tod eingetreten, obwohl die Abwendung des Todes für den Angeklagten möglich und zumutbar gewesen wäre.

>> Dokument 449

Keine Zeit für neue Patienten

Überlaufene Praxen führen dazu, dass nicht nur das Image der einzelnen Praxen, sondern das eines ganzen Berufsstandes Schaden nehmen kann. „Wegen Reichtums geschlossen“, das ist die landläufige Meinung dazu, was fatale Folgen haben kann. Im Zuge der knapp bemessenen Regelleistungsvolumina gilt es, passende Patienten für die eigene Praxis zu finden. Das Schlüsselwort heißt hier: Strategische Terminvergabe.

>> Dokument 448

Urteil über Steigerungssätze einer Honorarvereinbarung

Ein Krankenversicherer hat dem Versicherungsnehmer eine zahnärztliche Rechnung, die nach der Honorarvereinbarung zwischen Zahnarzt und Patient einen 5,9-fachen, 7-fachen und 8,2-fachen Steigerungssatz aufweist, zu ersetzen. So entschied das Landgericht Mannheim am 30.01.2009.

>> Dokument 447

Keine Schwierigkeiten mit schwierigen Patienten

So genannte „Problempatienten“ sind sicherlich ein Dorn im Auge vieler Praxismitarbeiter. Dabei geben gerade sie wertvolles Feedback zur Behandlungs- und Servicequalität. Oft machen sie auf Schwierigkeiten im Praxisablauf aufmerksam, die das Team selbst überhaupt nicht wahrnimmt. Hier gilt es, eine Kommunikationskultur zu entwickeln, von der sowohl Patienten als auch Mitarbeiter profitieren.

>> Dokument 446

Einführung des Basistarifs ab 1. Januar 2009

Die privaten Krankenversicherungen sind seit dem 1.1.2009 verpflichtet, einen Basistarif anzubieten, der allen Versicherungswilligen offen stehen muss. Dieser Basistarif löst den bisherigen modifizierten Standardtarif ab und birgt keine Gesundheitsprüfung.

>> Dokument 445

Praxis versus MVZ GmbH – was ist erlaubt?

Seit 2004 kann jede Praxis in Form einer Kapitalgesellschaft (GmbH oder AG) geführt werden – theoretisch. Dies ist nicht nur für mehrere Gesellschafter sinnvoll, sondern gerade für Einzelpraxen, welche die Stabilitüt des Praxiswertes erhöhen wollen. Diese Gesellschaftsform lässt sich allerdings nicht in allen Bundesländern und nur unter bestimmten Umständen durchsetzen.

>> Dokument 444

Kooperationen eingehen und profitieren! Doch die Exit-Strategie muss geplant sein

Die Rahmenbedingungen für Zahnärzte, Krankenkassen und Patienten verändern sich in dramatischer Geschwindigkeit. Bestehende Strukturen werden aufgesprengt, bislang prägende Reglementierungen aufgehoben. Die rasante Entwicklung im Gesundheitsmarkt hat Folgen für alle Marktteilnehmer, speziell für die niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte. Kooperationen und Qualitätszirkel haben daher in den letzten Jahren zugenommen und werden dennoch von den Niedergelassenen nicht als echte Entwicklungsmöglichkeit für die Zukunft gesehen. Woher die Furcht vor solchen Kooperationen?

>> Dokument 443

Patientenrechte bei mangelhaftem Zahnersatz

Das Oberlandesgericht Oldenburg hatte sich vor kurzem mit der Frage zu beschäftigen, welche Rechte ein privatversicherter Patient bei mangelhaftem Zahnersatz gegenüber seinem Zahnarzt hat. In einem konkreten Fall erhielt die Patientin Brücken eingesetzt. Nach Behandlungsende zahlte sie zunächst die hierfür in Rechnung gestellten 7.240,56 Euro. Etwa zwei Jahre später löste sich eine Brücke, ein nachbehandelnder Zahnarzt sowie ein später beauftragter Gutachter stellten Mängel an den Brücken fest.

>> Dokument 442

Marktfolgen der Ausschreibungen – Haftungsrisiken für Verordner

Seit Inkrafttreten des GKV-WSG 2007 besteht die gesetzliche Vorgabe und Notwendigkeit, Teile der Arzneimittel- sowie die Hilfsmittelversorgung auszuschreiben. Bislang sind insbesondere in Baden-Württemberg Rabattverträge mit Generika-Herstellern abgeschlossen worden. Aber auch bei Hilfsmitteln wurden bislang bereits einige Ausschreibungen durchgeführt, insbesondere im Bereich der Inkontinenzprodukte. Die Exklusivität der durch die Ausschreibung zustande kommenden Verträge führt jedoch zu einer Reihe von unerwünschten rechtlichen Nebenwirkungen, insbesondere für Verordner und Patienten.

>> Dokument 441

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